Blumen Köln

Winterfeste Blumen für den Garten

Wenn im Jahr die Gartensaison ausklingt, gibt es für den Gärtner noch einiges zu tun. Neue Blumenzwiebeln werden gesteckt, die Knollen der Gladiolen und Dahlien im Winterquartier, einem frostfreien, dunklen und trockenen Ort, gelagert und Sommerpflanzen wie Zitrus oder Oleander benötigen ein helles, warmes Quartier bei etwa acht bis zwölf Grad. Zwiebelblumen wie Freesien oder Begonien sollten ebenfalls bis zum ersten Frost aus dem Boden in einem kühlen und trockenen Raum bis zum nächsten Frühjahr lagern.

Winterfeste Blumen

Winterfeste Blumen

Ranunkeln, mit ihren dicken Blütenköpfen in schönen leuchtenden Farben, können in milden Regionen sogar winterhart sein. Der Stachyurus, ein faszinierender Winterblüher aus Japan, gilt ebenfalls in milden Gegenden als winterfest.

Winterharte Zwiebelblumen

Zu den winterharten Zwiebelblumen, die ohne Bedenken in der Erde überwintern können, zählen zum Beispiel Tulpen, Narzissen, Krokus und Schneeglöckchen. Sie sind auch die ersten Frühblüher, die im Frühjahr den Garten mit ihren leuchtenden Farben beleben. Wer freut sich nicht bereits im Februar, wenn aus der Schneedecke das erste zarte grün-weiße Schneeglöckchen seine Spitzen sehen lässt!

Wintergrüne Gräser

Im Frühjahr treiben sie frisch aus der Erde. Ihr Laub, am Anfang ein frisches Grün, färbt sich bis zum Herbst in den verschiedensten Farben. Gelblich, rot, orange oder bräunliche Farben machen Ziergräser, Farne, die filigrane Schmiele, das rote japanische Blutgras, der Wilde Wein oder die hohe Fetthenne zu einer Augenweide. Der trockene Blütenstand, Halme von Gräsern zieren bis Ende des Winters den Grashorst. Große Gräser wie das Chinaschilf oder das Pampasgras haben ähnliche Wuchseigenschaften wie wild wachsende Bambusarten. An Teichen oder als Sichtschutz haben sie ihren festen Standort.

Kleinere Grasarten wie Seggen und Schwingel sind eingegrenzte Zierpflanzen und mit dem überhängenden Federborstengras lässt sich in der kalten Jahreszeit Dekoratives gestalten. Vor dem neuen Austrieb, wenn die Gräser matschig und braun werden, wird der Schnitt handbreit über dem Boden durchgeführt. Bambusarten benötigen auch im Winter Flüssigkeit. An frostfreien Tagen gießen, um der „Frosttrockenheit“ entgegen zu wirken und Schäden für die Pflanzen zu vermeiden.

Zu den Gräsern zählt auch der Rasen, den der Gartenbesitzer winterfest machen muss, damit er die kalte Jahreszeit schadlos übersteht. Vor allem spezieller Dünger hilft den Gräsern durch den Winter. Die Herbstdüngung erhöht den Kaliumgehalt, was sich positiv auf die Frostresistenz auswirkt. Das Laub sollte regelmäßig von der Rasenfläche geharkt werden, um den Gräsern nicht das Licht zu entziehen. Nasses Laub und geschnittene Grasreste tragen zu unschönen kahlen Stellen in der Rasenfläche bei.

Robuste Bodendecker und Steingartengewächse

Zu den Blumen die auch im Winter grünen, gehört das Blaukissen. Als dicht und flach wachsende Zierpflanze ist es besonders in Steingärten, am Gartenteich oder der Rabatte angesiedelt. Die Vielzahl der violetten, blauen oder rosa Blüten bildet fast einen Teppich, der sich in der Winterzeit nur noch hauptsächlich in seinem Grün zeigt. Alpenpflanzen (Enzian, Edelweiß) sind von „Natur aus“ robust gegen klimatische Veränderungen. Haus- oder Dachwurz wächst fast überall. In Tongefäßen und kleinen Amphoren sind diese Arrangements in Rosettenform ebenfalls Blumen die auch im Winter grünen.

Blühende Winterpflanzen

Stiefmütterchen, Hornveilchen, Winterheide und Christrosen blühen auch im Winter. Die Schneeheide, in verschiedenen Farbkombinationen von Grün, weiß über Rosa bis Dunkelrot ist ein Hingucker im Garten, auf Terrassen und dem Balkon. Der Winterschneeball als weiß-rosa blühender Strauch von Oktober bis März ist ebenso im Garten beliebt wie die Christrose, die nach Weihnachten der „Star“ ist. Der Märzenbecher gehört zu den ersten Frühlingsboten.

Bereits im Februar blüht die Forsythie mit ihren leuchtend gelben Blüten.

Teichrosen

Seerosen können normalerweise im Teich überwintern. Im langen und kalten Winter kann es dazu kommen, dass das Rhizom der Seerose erfriert. Deshalb ist es eine Ermessensfrage, ob die Pflanzen aus dem Wasser genommen und in einem dunklen, kühlen Raum in etwas Wasser gebracht werden. Winterfest machen gilt ebenso für gelblich blühende Pflanzen mit tropischer Herkunft.

Quelle: haus-garten-versand.de

 

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